Ein Tag bei uns


Bei „fliegbarem“ Wetter (das kann übrigens auch eine geschlossene Wolkendecke und Seitenwind sein!), beginnt der Flugbetrieb am Wochenende sowie an Feiertagen gegen 10 Uhr morgens mit dem Aushallen der Segelflugzeuge und dem Startaufbau. Schon hier kommt der Gemeinschaftsaspekt zum Tragen: Nachdem der Flieger mit einer Batterie für das Funkgerät und die elektrischen Boardinstrumente sowie mit dem Rettungsfallschirm (für den Notfall) ausgerüstet wurde, bringen ihn die Flugschüler und Piloten gemeinsam zum Startpunkt. 

Ist auch die Startwinde durch den ehrenamtlichen Windenfahrer aufgebaut, kann der Flugbetrieb durch Startleiter und Fluglehrer aufgenommen werden. Während der erste Flugschüler seine Runden dreht, gibt es auch für die anderen Anwesenden jede Menge zu tun: Die Windenseile werden mit Hilfe eines Oldtimer-Schleppers ausgezogen, Flugzeuge an den Start geschoben und den jeweiligen Piloten bei der Startvorbereitung geholfen. Sobald ein Flugzeug wieder gelandet ist, helfen die Vereinsmitglieder sich gegenseitig, es per Auto oder Manneskraft wieder zurück an den Startpunkt zu bringen. Langeweile kommt also keine auf!

Am frühen Abend, meist zwischen 17 und 20 Uhr, haben alle Piloten die gewünschte Anzahl an Starts absolviert. Jetzt werden die Flugzeuge wieder zur Halle gebracht und Fallschirm und Batterie ausgeräumt. Hiernach lassen wir den Flugtag meist gemeinsam bei Gegrilltem und kühlen Getränken in unserem gemütlichen Vereinsheim oder auf der neuen Sonnenterasse ausklingen.