Theoretische Flugausbildung


Da nur in der Sommersaison (April/Mitte April bis Oktober) geflogen wird, bietet der Winter genügend Zeit, um die theoretischen Grundlagen zu vertiefen.

Sprechfunkzeugnis

Der erste Schritt in der Theorieausbildung ist der Erwerb des Sprechfunkzeugnisses. Dieses benötigt der Segelflieger, um fehlerfrei funken zu können und beispielsweise eine Genehmigung zum Überfliegen des Flughafens Düsseldorf zu bekommen. 

Zusammen mit Flugschülern aus den umliegenden Segelflugvereinen erlernen die Flugschüler die theoretischen und praktischen Grundlagen hierfür bei einem ehemaligen Fluglotsen.

Theorieunterricht

Von November bis März bietet die Segelfluggruppe Wenningfeld -  ebenfalls in Kooperation mit den anderen umliegenden Segelflugvereinen - theoretischen Unterricht an. Er findet an den Sonntagen vormittags im Borkener Gymnasium Remigianum statt und bildet die Grundlage für die theoretische Prüfung. Die Teilnahme ist kostenlos und freiwillig, aber sehr empfehlenswert, da viele spannende Thematiken aus der Praxis erläutert werden. Gerade auf die praktische Flugplanung wird ausführlich eingegangen.

Folgende Fächer werden unterrichtet:

  • Luftrecht (LUR)
  • menschliches Leistungsvermögen (HPL)
  • Meteorologie (MET)
  • Kommunikation (KOM)
  • Grundlagen des Fliegens (AERO)
  • Betriebliche Verfahren (VERH)
  • Flugleistung und Flugplanung (FLP)
  • allgemeine Luftfahrzeugkunde (TECH)
  • Navigation (NAV). 

Theoretische Prüfung

Die theoretische Prüfung absolviert der angehende Segelflugpilot bei der Bezirksregierung in Münster. Er wird in den neun, oben genannten Fächern geprüft: Je 20 bis 30 Multiple-Choice Fragen müssen in den jeweiligen Fächern richtig beantwortet werden.